Dickdarmspiegelung

Wie schütze ich mich vor einem möglichen Darmkrebs?


Jährlich sterben in Deutschland über 30.000 Patienten an Darmkrebs. Dies ist umso schockierender, da der Darmkrebs heutzutage, wenn er rechtzeitig erkannt wird, heilbar ist. Häufig entwickelt er sich aus Dickdarmpolypen; diese primär gutartigen Polypen im Dickdarm können bösartig entarten.
 

Wie kann man am besten einen Darmkrebs diagnostizieren?
Gibt es Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen?


Ja. Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr sollten sich mit einem Test-Briefchen auf verstecktes Blut im Magen-Darm-Trakt untersuchen lassen.

Ab dem 55. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen eine Vorsorge-Coloskopie, das heißt eine Dickdarmspiegelung des gesamten Dickdarms. Mit dieser Darmspiegelung können feinste krankhafte Veränderungen im Dickdarm, insbesonders Polypen, entdeckt werden, die dann auch in gleicher Sitzung entfernt werden können.

Durch einen Dämmerschlaf oder Kurznarkose mit Propofol, kann man auch dem Patienten die Angst vor der Dickdarmspiegelung nehmen. Man spricht heute von einer soft-Coloskopie.

In einer zuletzt veröffentlichen Studie wurde bewiesen, dass jeder dritte Patient zwischen dem 50. und 75. Lebensjahr Dickdarmpolypen aufweist; dass 1 Polyp von 100 Polypen bösartig entartet. Aus diesem Grunde sollte man sich nicht die Chance entgehen lassen durch eine Darmspiegelung Polypen im frühen Stadium zu erkennen und diese gänzlich zu entfernen, um die Krebsgefahr im Dickdarm zu bannen.

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